20. Mai 2022 | Damen 4

Damen 4 steigen in die Landesliga auf

Damen 4 steigen in die Landesliga auf

Der Verfasser dieser Zeilen hat es schon des Öfteren erwähnt: am Anfang, als er das Saisonziel ausgegeben hatte, hat wirklich niemand außer ihm selber daran geglaubt. Aber am Donnerstagabend, den 19.05.2022 um 21:48 Uhr ist es Wirklichkeit geworden:

Die Damen 4 der Capitol Bascats steigen nach einem 59:47 Sieg  in die Landesliga auf.

Ich möchte heute mal einen anderen ,, Spielbericht ‘‘ verfassen. Ich habe bislang noch nie Namen genannt, wer wieviel Punkte gemacht hat. In diesem Bericht sollen aber einmal alle Beteiligten ( also eingesetzte Spielerinnen in Laufe der Spielzeit ) Erwähnung finden. Jede einzelne hat mit ihrem Einsatz, ihrer Trainingsbeteiligung und ihrem Teamgeist ( der überragend gewesen ist ) zu diesem Erfolg beigetragen.

                          Fangen wir mit den beiden Mannschaftskapitänninen an:

                                            Frederike Schlingermann: 

sie war schon einmal bei der Damen 4, bevor ich das Team übernommen habe vor 3 Jahren und hat dann wieder den Weg zurückgefunden. Sie ist eine tolle Führungsspielerin, die immer offen ihre Meinung äußert, was aber immer im positiven Sinne der Mannschaft gewesen ist. Hinzu kommt noch ihre tolle Rebound-Arbeit sowohl in der Defense als auch in der Ofense. Wir sind alle froh, dass du wieder den Weg zurückgefunden hast.

                                               Isolde Ruschke:

sie kam zum Basketball wie die Jungfrau zum Kind. Eigentlich wollte sie nur eine Freundin nicht alleine zu uns gehen lassen und ist mal mitgekommen. Sie ist geblieben, die Freundin nicht. Es war ihre erste Saison, in der sie auch durch die Spiele in der Damen 3, wo sie 5 x ausgeholfen hat, unglaublich viel gelernt hat. Somit konnte sie dem Team auch sehr weiterhelfen. In der Zwischenzeit hat sie aber auch die Trainertätigkeit gepackt. Sie ist jetzt im Jugendbereich tätig und führt teilweise auch in den Pausen der eigenen, also unserer Spiele die Ansprachen, so dass der Coach eigentlich nicht mehr viel sagen muss. Und als 3 Punkt-Werferin ist sie bei allen gegnerischen Teams gefürchtet.

Dann kommen wir zu allen anderen, die ich jetzt in der Reihenfolge des Alphabets aufführen werde ( ebenfalls nach den Vornamen geordnet ):

                                                 Anne Heering: 

sie kam, wie so viele, über den Hobbybereich ( Welcome Group ) wieder zum Basketball. Sie hatte vor längerer Zeit bereits gespielt und wollte eigentlich nur noch zum Spaß kommen. Aus Spaß wurde Ernst, wobei der Spaß nie zu kurz gekommen ist. Anne hat ihr Spiel um viele Dinge weiterentwickelt und ist sowohl auf der 4 als auch auf der 5 einsetzbar. In der Defense hat sie sich im Laufe der Saison stetig verbessert und ist somit zu einer wichtigen Spielerin des Teams geworden.

                                                      Elisa Schollenberger:

Sie ist eine der 3 U18 Spielerinnen, die in diesem Jahr zum ersten Mal Luft in der Damenwelt geschnuppert haben. Das erste Spiel gegen den ART II sah man ihr noch den Respekt an. Aber in den kommenden Spielen legte sie den Respekt vor den anderen, teilweise doppelt so alten Gegenspielerinnen vollkommen ab und war vor allem in der Defense für ihre kompromisslose Arbeit unter dem Korb eine wichtige Stütze für das Team.

                                                           Fiona Kubera: 

auch sie kam über die Welcome Group zum Verein. Sie hatte vorher eine Basketball Ausbildung in Marburg genossen war genauso wie Anne dann von der Idee so angefixt, wieder an Spielen teilzunehmen, das sie auch den Schritt wieder gewagt hat. Leider hat sie sich dann in der Saison zu einem Schritt entschlossen, der für das Team nicht so schön war, weil sie nach dem Spiel gegen Leichlingen aufgehört hat. Sie ist mit ihrem Freund zusammen zurück gegangen. Ich hoffe, dass wir bei dir in guter Erinnerung bleiben, weil du uns mit deinem Spiel und deiner Person immer sehr beeindruckt hast.

                                                       Frauke Mag: 

ich wiederhole mich ungern, aber es ist so: Welcome Group. Sie hatte in Schwerte bereits Basketball in der Landesliga gespielt und kam aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf. Dort kam sie dann auch nur mal zum Gucken in die Welcome Group. Das Ergebnis war so wie bei vielen: der Virus Basketball war stärker und sie hat dem dann bei uns in der Bezirksliga nachgegeben. Und obgleich sie eigentlich immer nur Zone gespielt hatte in den vergangenen Jahren, hat auch sie in dieser Saison einen Schritt nach vorne gemacht. Und ihre berühmten Hakenwürfe sind im Team legendär.

                                                     Jannatallah Shalaby: 

sie kam erst relativ spät zu uns. Normalerweise laden wir alle Kandidatinnen erst einmal in die berüchtigte Welcome Group ein. Bei ihr hat der Coach das nicht gemacht. Warum wird ewig sein Geheimnis bleiben. Aber es hat sich als Glücksgriff erwiesen. Gleich im ersten Training hat man gesehen, was für Potential in ihr steckt. In ihrem 2. Spiel hat sie dann auch direkt auf der Aufbauposition Verantwortung übernommen und war dort auch direkt Top-Scorerin. Ihre zurückhaltende, bescheidene Art runden das Bild von ihr ab. Wir sind froh, dass du zu uns gekommen bist.

                                                      Julia Wagner: 

auch sie kam über die Welcome Group zu uns. Sie war aber lediglich 1 x beim Training. Dann kam Corona und dann ganz lange nichts. Der Coach war aber so begeistert von ihr ( sie hatte vorher bei den AstroStars in Bochum gespielt ), dass er, nachdem klar war, dass es wieder einen Spielbetrieb gibt, sofort wieder Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Sie war und ist ein unverzichtbares Teammitglied, das sich leider kurz vor Ende der Saison verletzt hat und somit die letzten beiden Spiele nicht mitwirken konnte. Wir hoffen alle, dass du bald wieder an Bord bist. Und dann werden wir die auch die Position zukommen lassen, auf der du am stärksten bist für das Team.          

                                                      Kim Janköster: 

sie kam vor der Saison noch aus Leichlingen/Langenfeld dazu. Sie hat zusammen mit Fredda die Körbe in der Bezirksliga kontrolliert. Ihre positive, immer fröhliche Art war für alle ansteckend und hat auch in schwierigen Situationen in der Saison alle wieder motiviert, weiterzuarbeiten. Leider fiel auch sie aus medizinischen Gründen die letzten beiden Spiele aus. Aber schon bald wird auch sie weiter daran arbeiten, dass wir in der kommenden Saison in der Landesliga eine gute Performance hinlegen können. 

                                                            Lea Pin: 

was soll ich sagen: auch sie kam über die Welcome Group zu uns in den Verein. Danach war schnell klar, dass sie sich damit nicht zufriedengeben wollte. Der Spagat zwischen Studium, Arbeit und Basketball war nicht immer leicht. Aber sie spielt Basketball auf einem hohen Niveau, wobei auch sie nicht immer auf der Position eingesetzt worden ist, wo sie sich selber gesehen hat. Da war die Meinung des Coaches manchmal eine andere. Aber sie hat dem Team immer voll zur Verfügung gestanden und hat auf dem Platz immer alles gegeben. 

                                                          Lotta Sevecke: 

sie kam aus der U18 zu uns ins Team und hatte, wie so viele, fast 1 Jahr lang kein Basketball mehr gespielt. Ihr Talent war aber weiterhin unverkennbar. Sie hatte am Anfang noch Probleme mit der härteren Gangart im Damenbereich. Aber nach und nach fand sie sich immer besser zurecht. Und als der Coach erfreut feststellte, dass sie die Umstellung gepackt hat, packte sie ihre Sachen, um mit einer Freundin für 3 Monate nach Costa Rica zu fliegen. Wir hoffen alle, dass du gesund und munter wiederkommst, damit wir dich bald wieder auf dem Platz sehen können.

                                                         Lucy Müllenberg: 

sie hatte bereits viele Jahre im Verein die Jugendmannschaften durchlaufen und war dann zu den Damen 4 gewechselt. Alle Spielsysteme, die neu einstudiert worden sind, kannte sie bereits und konnte so dem Coach eine wichtige Stütze sein in seiner Arbeit in der Halle. Sie selber war in den Spielen ein wichtiges Puzzleteil des Teams, das sich nahtlos einfügte und gerade in der Defense durch ihre ruhige und bedachte Spielweise viele Situationen klärte oder sich auch, wenn andere Pausen brauchten, unter dem Korb durchsetzen konnte und somit den einen oder anderen wichtigen Rebound holte.

                                                             Luisa Homola:

Auch sie kam aus der diesjährigen U18 zum Team. Sie hatte dort eine hervorragende Saison gespielt mit knapp 20 Punkten im Schnitt. Dass es bei den Damen anders läuft, hat sie direkt im ersten Spiel gemerkt. Zum Glück ließ sie nach den ersten nicht genutzten Möglichkeiten nicht den Kopf hängen und erzielte genau zum Ende hin sehr wichtige Punkte. Auf ihre weitere Entwicklung darf man sehr gespannt sein.

                                             Melanie Wieczorek ( Wiegelmann ): 

sie war lange Jahre eigentlich nur zum Spaß in der Welcome Group. Aber auch sie wurde vom Fieber Basketball so infiziert, dass sie in den Damen 4 ihren Platz zurechtgefunden hat. Ihre Entwicklung ist wirklich großartig und lässt darauf hoffen, dass wir in der kommenden Saison noch mehr von ihr zu sehen bekommen werden. Außerdem ist sie eine unbarmherzige Eintreiberin des Strafenkataloges und sorgt somit dafür, dass unsere Abschlussfahrt finanziell auch auf soliden Beinen steht.

                                                       Marie Miklus: 

auch sie kam zum Verein über die Welcome Group. Schnell aber war klar, dass sie mehr wollte. In den ersten Spielen regelmäßig in der Starting Five kam es dann aber im Laufe der Saison dazu, dass sie als Künstlerin mit Ausstellungen so viel beschäftigt war, dass sie dann leider eine Auszeit nehmen musste. Dennoch war sie ein wichtiger Baustein gerade in der Defense für das Team und wir hoffen, dass du den Weg zum Basketball bald wieder finden wirst.

                                                      Noemi Freise: 

ich wiederhole mich: Welcome Group. Auch sie hatte bereits vor Jahren Basketball im Verein gespielt, danach aber dem Studium, der Arbeit und der Familie den Vorrang gegeben. Durch das Training mit den anderen aber hat sie wieder Blut geleckt. Leider wurde sie durch Krankheiten regelmäßig ausgebremst, so dass sie nicht zu den Einsätzen gekommen ist, die sie sich selber gewünscht hat. Aber durch ihre positive Art hat sie dem Team immer viel gegeben. Für die Zukunft hoffen wir, dass sie in der kommenden Saison gesund bleibt, so dass sie dann ihr gesamtes Potential auf dem Feld abrufen kann.

                                                     Parmis Ahmadi: 

Sie ist ein Urgestein des Vereins. Seit dem Gründungsjahr immer dabei und eigentlich ist eine Damen 4 ohne Parmis nicht denkbar. Leider war sie in dieser Saison durch ihre Arbeit so stark beansprucht, dass sie erst in der 2. Hälfte der Saison wirklich zum Team stoßen konnte. Aber auch dort hat sie wieder gezeigt, wie wichtig sie für das Team ist. Und eines haben wir in dieser Saison in den Trainingseinheiten geschafft: der Freiwurf sieht jetzt 1.000 mal besser aus als viele Jahre zuvor ( danke Julia ).  

                                                         Shaynah Al-Ibrahim:

Sie hat eine unglaubliche Entwicklung genommen. Sie ist ebenfalls aus der U18 gekommen und hat außerdem in den vergangenen Jahren in den einzelnen Jugendmannschaften viel Erfahrung gesammelt. Genau das hat ihr in den Spielen der U18 und der Damen 4 sehr weitergeholfen. Sie ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen. Was mich persönlich besonders freut: sie hat sich jetzt auch der anderen Seite des Spiels zugewandt. Sie hat ihre Schiedsrichterprüfung erfolgreich bestanden und ist seit einigen Wochen auch in diesem Bereich unterwegs. Auch das ist für ihre Persönlichkeitsentwicklung sehr gut und lässt noch auf einiges hoffen.  

                                                            Sibylle van Bree: 

die Mutter der Kompanie. Sie kommt aus einer Basketball verrückten Familie. Ihre beiden Töchter spielen bei uns in den Jugendteams. Das war ihre Motivation, auch dabei zu sein. Und so kam es dann, dass auch sie in den Spielbetrieb gewechselt ist zum Beginn dieser Saison. Sie ist eine der fleißigsten im Training ( sie war bei den letzten Camps regelmäßig dabei ) und hat ebenfalls eine tolle Entwicklung in dieser Saison gemacht. Sie unterstützt wirklich alles bei uns im Team und hat dann auch unser Domizil für unsere Abschlussfahrt mit organisiert. Wir sind alle froh, dass du diesen Weg beschritten hast.

                                                     Silvia Helena Torrado Duran: 

unsere verrückte Kolumbianerin. Sie kann alles mit dem Ball und sieht auf dem Platz Räume, die sonst keiner sieht. Wenn sie aber alleine auf den Korb zugeht, bleibt dem Coach hin und wieder das Herz stehen. Sie kann nicht einfach den Ball reinlegen; nein es muss immer irgendwas Spektakuläres mit dabei sein. Das führt beim Coach zu regelmäßigen Schweißausbrüchen. Aber auch sie hat eine solch positive Art, die jedem Team guttut. Und wenn sie dann schreibt: komme 20 Minuten zu spät zum Training, kann man sicher sein, dass es ca. 30-40 Internationale Minuten werden. Dafür versenkt aber in einem entscheidenden Moment 2 Freiwürfe, die uns zum Sieg führen wie beim Spiel in Odenkirchen. 

                                                              Tatjana Steinhaus: 

auch sie hatte bereits einige Jahre in unseren Jugendmannschaften verbracht und kam jetzt in ihre erste Saison im Damenbereich. Auch für sie war die Umstellung schwer, weil die Gangart dann eben doch eine andere war. Aber im Laufe der Saison hat sie das immer besser geschafft. Zwar war auch für sie der Spagat mit Studium, Arbeit und Training eine Herausforderung. Aber sie hat es immer im Sinne der Mannschaft gelöst bekommen. Wir freuen uns alle auf die neue Saison, wo wir die nächsten Schritte gehen werden.

                                                             Marie Bäumer: 

Sie hat zwar in keinem Spiel mitgewirkt. Ich möchte sie hier aber dennoch erwähnen, weil wenn alles normal gelaufen wäre, hätte sie eine wichtige Rolle gespielt. Leider leidet sie an den Folgen einer Long-Covid Erkrankung. Deswegen konnte sie nicht so ein Teil des Teams werden, wie wir uns das alle gewünscht hatten. Für deine Zukunft wünschen wir dir alles Gute.

                                                          Meik Wieczorek:

Er ist eigentlich mehr unfreiwillig als Trainer eingesprungen, als der Coach mit Corona ausgefallen ist. Er hat auch in der Zeit Trainingseinheiten übernommen und war dann auch zum Schluss im letzten Spiel als Co-Trainer auf der Bank dabei. Seine tollen Analysen haben dem Team unglaublich weitergeholfen. Es war toll zu sehen, mit wieviel Fachwissen er das Team auf Fehler hinweisen konnte. Es war eine Freude, dich an der Linie zu haben.

Dann möchte ich mich als Trainer beim gesamtem Team bedanken. Es war bestimmt nicht immer einfach für euch mit mir. Aber ihr habt immer alles gegeben und seit den Weg gemeinsam mit mir gegangen. Ich freue mich sehr auf unsere Abschlussfahrt.

Natürlich auch einen Dank an die Verantwortlichen der Capitol Bascats. Ihr habt mir vor 6 Jahren, als ich meine ersten eigenen Schritte im Basketball gemacht habe ( ursprünglich bin ich Fußballer gewesen ), das Vertrauen geschenkt. Am Anfang musste ich mich schon gehörig umstellen, den, ob man Jungs im Fußball oder Mädels im Basketball trainiert, ist schon ein gehöriger Unterschied. Aber nach und nach lernte ich eine Menge dazu und das Ergebnis jetzt zeigt, das das Vertrauen gerechtfertigt war.

Einen Dank gilt auch unserer in den letzten Wochen immer größer werdenden Fangemeinde. Euer Support war so unglaublich hilfreich und haben dem Team auch in den schwierigsten Situationen geholfen. Das beste aber am Schluss: zum letzten Spiel waren keine Zuschauer in der Halle erlaubt. Davon habt ihr euch aber nicht abhalten lassen und habt von außen an der Glasscheibe Stimmung gemacht. Unbeschreiblich. 

Und ganz zum Schluss möchte ich noch einmal danke sagen an den Menschen, dem ich alles zu verdanken habe, was das Thema Basketball angeht:

                                                               Sean Lowe:

Du hast mich unter deine Fittiche genommen, als ich noch nichts mit Basketball am Hut hatte. Du warst am Anfang kritisch, aber am Ende konnte ich dich doch überzeugen. Ich habe so viel von dir gelernt. Ohne das Wissen wäre ich nicht der geworden, der ich jetzt bin. Deswegen gehört ein Teil des Aufstiegs auch dir. Und ich darf endlich meine erste richtige Meisterschaft feiern.

Frank Röttger    

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