06. Februar 2022 | Bundesliga

Bascats verlieren klar gegen Marburg

Bascats verlieren klar gegen Marburg

Wenn man sich die bisherige Saison ansieht, kommt einem unwiderstehlich ein Filmtitel in den Sinn:
„Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Zur Erklärung: seit Saisonbeginn versuchen sie Verantwortlichen der Bascats beim Thema Center-Spielerin neben Britta Worms noch erfolgreich nachzulegen. Leider hat das aus diversen Gründen nicht geklappt. Und jetzt, wo man Ende Dezember in Leonie Edringer endlich die richtige Spielerin gefunden zu haben schien, kam unter der Woche die Hiobsbotschaft von der medizinischen Abteilung die Mitteilung, dass sie aufgrund einer Knieverletzung so schnell wie möglich operiert werden muss und sie somit für die letzten Spiele nicht mehr eingesetzt werden kann.

Somit begab sich das Team mit einer etatmäßigen Center-Spielerin auf den Weg nach Marburg. Also wieder einmal nicht neues für das Team. Und dann folgte das Spiel. Und auch hier kommt die Murmeltiergeschichte in die Erinnerung des Verfassers dieser Zeilen:

Am Anfang war es ein Spiel auf Augenhöhe: Nach 5 gespielten Minuten führte das Team aus Düsseldorf mit 9:7. Kurze Zeit später auch noch mit 13:11. Aber dann erzielten in den letzten 3 Minuten nur noch die Damen aus Marburg Punkte, so dass es nach den ersten 10 Minuten 20:13 für die Heimmannschaft stand.

In den folgenden 18 Minuten versuchten die Bascats dann alles, sich heranzukämpfen. Aber leider kam es immer wieder zu leichten Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung, so dass es 2:20 Minuten vor Ende des 3. Viertels nach einer empfindlichen Niederlage aussah: 37:54. Aber was die Bascats immer ausgezeichnet hat: ihr Kampfgeist ist ungebrochen. Sie kämpften sich Punkt um Punkt heran und so stand es &.48 Minuten vor dem Ende nur noch 56:46. 10 Punkte Rückstand nur noch. Da ging doch noch was. Aber wir waren ja schon bei dem Filmtitel:
Jetzt wiederholte sich aufgrund der kleineren Rotation das, was sich schon in so vielen Spielen dieser Saison ereignet hat. Die Kraft und somit auch die Konzentration ließen nach und somit stand dann am Ende ein verdienter 69:52 Erfolg für die Damen aus Marburg auf dem Anschreibeblock.

Verdient deswegen, weil die Marburgerinnen jedes Viertel für sich entscheiden konnten. Den Bascats war es lediglich vergönnt, die ersten als auch die letzten Punkte erzielt zu haben in diesem Spiel. Und ganz nebenbei stellten sie mit den 20 Punkten von Anja Fuchs-Robetin die Top-Scorerin des Spiels.

So sah unser Headcoach Dhnesch Kubendrarajah das Spiel:
„Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben dann in der Offensive angefangen ungenau zu spielen. Gegen die Verteidigung von Marburg hätten wir im 1 gegen 1 aggressiver sein müssen. In der Verteidigung waren wir phasenweise gut, aber haben viele einfache Punkte wegen schlechter Kommunikation kassiert. Wir waren für dieses Spiel mental nicht bereit und das darf man sich im Abstiegskampf nicht erlauben.“

Hier noch die Stats zum Spiel: Adepoju (2); Sill (6); Gray (2); Kaprolat; Fuchs-Robetin (20); Banozic; Waller (7); Kollatou (3) + Worms (12).

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