23. November 2021 | Bundesliga

Klare Niederlage gegen Osnabrück

Klare Niederlage gegen Osnabrück

Foto: Franz Schulte

Das Spiel, das im Vorfeld wie eine Partie David gegen Goliath tituliert worden war, endete mit einem klaren 83:58 Sieg für den Vizemeister der Vorsaison aus Osnabrück.

Auch wenn das Ergebnis sich klar anhört: wieder mal waren die Bascats aus Düsseldorf dem Gegner nicht haushoch unterlegen. Im Gegenteil:

Das 1. Viertel wurde sehr gut in der Defense verteidigt und in der Offense gute Entscheidungen getroffen. Somit gewannen die Düsseldorferinnen dieses Viertel auch folgerichtig mit 17:14. Und bis zur Minute 15 war es weiterhin ein ausgeglichenes Spiel. Erst danach konnte sich der Favorit leicht absetzen und gewann dieses Viertel mit 20:12, so dass die Bascats mit einem 5 Punkte Rückstand in die Halbzeit gingen.

5 Punkte sind bekanntlich im Basketball nichts. Wenn dann aber nach der Pause vorne der Ball nicht mehr reingehen will und hinten die Lücken immer größer werden, wird es schwer. Und die Trefferquote war an diesem Tag eindeutig besser bei dem Team aus Osnabrück ( 55:37 % bei den 2 Punktewürfen und 23:12% bei den 3 Punktewürfen). Und somit war die am Ende klare Niederlage nicht mehr zu verhindern. Sie gewannen auch die Viertel 3 + 4 deutlich mit 27:12 + 22:17.

Das Team war nicht um diese 25 Punkte schlechter als der Gegner, das muss man klar festhalten. Allerdings müssen sich die Personalprobleme der Bascats bald mal ins Positive verwandeln. Am gestrigen Spieltag fiel die einzig verbliebene nominelle Center-Spielerin Britta Worms verletzungsbedingt aus und Simone Sill übernahm in weiten Zügen des Spiels ihre Rolle. Leider wurde sie im 2. Viertel 2 x richtig in die Mangel genommen und musste in der Halbzeit ins Krankenhaus gebracht werden, wo ihre Wunde genäht wurde.

Das sagt unser Coach Dhnesch Kubendrarajah zum Spiel:
„Wir haben in der Woche gut gearbeitet und haben eine ordentliche 1.Halbzeit gespielt, aber mit der Platzwunde von Simone Sill haben wir und körperlich stärkste Spielerin unter dem Korb verloren und danach war es nur eine Frage der Zeit, wann sich Osnabrück absetzt. Die taktischen Mittel sind auch sehr begrenzt, wenn man irgendwann nur noch Guards und Flügelspielerinnen auf dem Feld hat. Wir müssen intern besprechen, wie wir auf die ganzen Ausfälle auffangen wollen. Noch ist die Tabelle eng, aber es kann für uns ziemlich gefährlich werden, wenn wir noch länger mit großen Handicaps in die Spiele gehen.“

Hier noch die Punkte zum Spiel: Adepoju (11); Sill (7); Fuchs-Robetin (15); Banozic (1); Waller (8); Kollatou (10); Tenorio (2) + Blanks (4). Es spielten ebenfalls noch Kaprolat + Vrabie. Im Kader waren noch Raschke + Römer dabei.

Besonders zu erwähnen wäre da noch, das Anja Fuchs-Robetin neben ihren 15 Punkten auch noch 14 Rebounds einsammeln konnte und somit ein Double-Double erreichte.

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