06. Mai 2021 | Bundesliga

Die Capitol Bascats schaffen den Sprung in die 1. Damen-Bundesliga

Die Capitol Bascats schaffen den Sprung in die 1. Damen-Bundesliga

Was soll man dazu noch sagen: Lediglich 5 Jahre hat es gedauert, bis der Traum, den ganz am Anfang die meisten als Spinnerei bezeichnet und nur den Kopf geschüttelt haben, wahrgeworden ist. Die Capitol Bascats sind in der 1. Damen-Basketball Bundesliga und verhelfen somit Düsseldorf auch wieder zu altem Glanz, den der Standort das letzte Mal vor ca. 40 Jahren hatte.

Bis es so weit war, hatte das Team von Dhnesch Kubendrarajah allerdings Schwerstarbeit zu leisten. Den der Gegner aus Würzburg war nicht nach Düsseldorf gekommen, um zu gratulieren. Nein das Team der QOOL SHARKS wollte beweisen, dass sie besser waren als das Hinspielergebniss von 66:86 es vermuten ließ.

Sie legten auch los wie die Feuerwehr (also quasi analog zum 1. Play-Off Spiel) und führten schnell mit 14:5. Dann aber wiederholte sich die Geschichte, den die Bascats fanden nach und nach besser ins Spiel rein und konnten die Partie offen gestalten. Die Pressverteidigung der Gäste wurde diesmal besser von den Bascats überspielt, so dass es weniger Turnover zu verzeichnen gab als noch 2 Tage zuvor. Das erste Viertel gewannen aber dennoch die Gäste mit 21:20.    

Um es kurz zu machen. Auch die Viertel 2 + 3 gewann das Team aus Würzburg mit jeweils 1 Punkt (18:17 + 19:18). Somit war vor den letzten 10 Minuten klar, dass die SHARKS noch 18 Punkte Vorsprung brauchten, um doch noch das Ziel Aufstieg in die 1. Bundesliga zu verwirklichen. Sie versuchten wirklich alles, aber fast jedes Mal hatten die Bascats eine passende Antwort parat. Am Ende ging es dann nur noch um die Ehre; sprich jetzt ging es nur noch um den Sieg im letzten Saisonspiel. Und da hatten die Bascats am Ende das bessere Ende für sich. Sie gewannen das letzte Viertel mit 21:17 und entschieden das Spiel am Ende mit 76:75 für sich.

Alle Spielerinnen, Betreuer + Helfer waren überglücklich und man lag sich (Corona-konform) in den Armen. Die obligatorische Sektdusche gab es vor der Halle. Der Coach aber ließ es sich nicht nehmen, seinen Mädels nach einigen Minuten eine Wasserdusche zu verpassen, was das Team dann ihrerseits dazu veranlasste, den Coach ebenfalls einer Taufe zu unterziehen. 

Noch einmal ein Lob an das Team aus Würzburg. Sie waren ein toller Gegner, der es ebenfalls verdient hätte, in der 1. Liga zu spielen. Letztlich waren es wenige Momente in Spiel 1, die den Ausschlag für das klare Hinspielergebniss gegeben haben. Das war realistisch betrachtet auch nicht mehr wettzumachen. Das sie es aber versucht haben und die Bank die Spielerinnen auf dem Feld derart laut angefeuert haben, so dass man das Gefühl hatte, das mindestens 100 Zuschauer in der Halle wären, zeigt, was für ein Teamgeist bei den SHARKS vorhanden ist. Wir aus Düsseldorf wünschen euch alles Gute für die kommende Saison.

So hat unser Trainer Dhnesch Kubendrarajah das Spiel gesehen: 

Es war noch mal ein harter Fight, aber umso schöner fühlt sich der Aufstieg in die 1.Bundesliga an. Ich habe über die Saison viel von den Mädels verlangt und sie haben hart gearbeitet. Es ist eine spezielle Gruppe von Menschen, die nahezu perfekt füreinander bestimmt waren und sie haben über die Saison einen großen Team Spirit gezeigt. Es ist einerfreulicher, aber auch ein trauriger Tag, weil heute alles zu Ende geht. Wichtig war das wir es auf unsere eigene Art und Weise erreicht haben. Großen Dank an das Team drum rum, aber vor allem an unserer Physiotherapeutin Cathrin Juncker und ihr Team, ohne Physioraum hätten wir mehr Ausfälle über die Saison gehabt und vielleicht die eine oder andere Niederlage mehr einstecken müssen.

Und hier abschließend noch einmal die letzten Stats der Saison 2020/2021:

Adepoju (22 Punkte; 4 Rebounds + 2 Steals); Hendershot (13 Punkte; 6 Rebounds + 1 Assist); Schmidt (1 Assist); Kaprolat (6 Punkte; 1 Rebound + 1 Steal); Fuchs-Robetin (7 Punkte; 9 Rebounds + 11 Assists); Banozic (1 Assist + 1 Steal); van Beers (2 Punkte; 2 Rebounds + 1 Assist); Waller (8 Punkte; 3 Rebounds; 1 Assist + 3 Steals); Raschke; Vrabie (1 Rebound); Zenk + Hamilton (18 Punkte; 12 Rebounds; 1 Assist + 2 Blöcke). 

Bei den Würzburgerinnen konnten 3 Spielerinnen 2-stellig punkten: Yohn mit 24; Bradley mit 17 + Berthold mit 12 Punkten.

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