01. März 2021 | Allgemein

Die Capitol Bascats gewannen wie erwartet gegen Grünberg, aber es war wesentlich schwerer als angenommen

Die Capitol Bascats gewannen wie erwartet gegen Grünberg,                          aber es war wesentlich schwerer als angenommen

Am letzten Samstag im Februar 2021 ging es für die Capitol Bascats erstmals nach Grünberg, um gegen das Team der Bender Baskets seine Visitenkarte abzugeben. Bei der Tabellensituation lag die Rolle des Favoriten eindeutig bei dem Team aus Düsseldorf. Aber im Vorfeld war vom Gegner schon zu hören, dass man alles versuchen wolle, das Spiel möglichst lange offen zu halten, um eine Überraschung zu schaffen.

Und die Vorzeichen für dieses Spiel waren alles andere als großartig für die Bascats. Unter der Woche hatte unser Coach Dhnesch Kubendrarajah teilweise nur 8 Spielerinnen beim Training, da nicht nur die angeschlagenen Spielerinnen noch nicht wieder mit Team trainieren konnten; nein auch andere Mädels hatten das eine oder andere Problem, was dazu führte, dass das Training etwas auf Sparflamme lief.

Nichtsdestotrotz versuchten die Cats in der 1. Halbzeit das neue Ofense Spielsystem vorzutragen. Das war allerdings durch eine aggressive Deckung des Gegners und durch teilweise ungenaue Anspiele auf die Mitspielerinnen anfällig. 14 Turn-Overs nur in Halbzeit 1 waren ein deutlicher Beleg dafür, dass hier die Abläufe noch nicht zu 100 % stimmten. Was aber bei der bereits erwähnten Vorbereitung nicht verwunderlich war. Was allerdings noch hinzukam, war wie in der Vorwoche eine eklatante Schwäche bei den Rebounds. Der Gegner hatte unzählige male den Vorteil bei sich, dass sie bei nicht getroffenen Würfen hinterher gingen und sich somit die 2. oder auch die 3. Chance holten. Hier waren wir leider nicht aufmerksam genug. Und so war das Ergebnis zur Pause von 36:34 für Grünberg (18:16 + 18:18) vollkommen logisch und auch verdient.

Ab dem 3. Viertel änderte sich aber dann das Bild. Die Bascats kehrten zu ihrem gewohnten Ofense-System zurück und hatten somit dann auch direkt mehr Erfolg. Und mit jedem Korberfolg stieg dann auch wieder das Selbstvertrauen der Spielerinnen, was sich dann auch in einer besseren Defense und dann auch in den dann gewonnenen Rebounds ausdrückte. Die Viertel 3 (18:12) und 4 (30:18) wurden dann auch klar gewonnen, so das am Ende ein verdienter 82:66 Erfolg auf der Anzeigetafel für die Bascats zu verzeichnen war. 

Alles in allem muss man diesen Erfolg als Arbeitssieg einstufen. Nicht immer kann es so laufen wie in der Woche zuvor. Dort traf gefühlt jede Spielerin ihre Würfe. Vor allem von der 3 Punkte-Linie hatten wir ein Missverhältnis (62% im Spiel gegen Braunschweig) und jetzt (10%, 1 Treffer bei 10 Versuchen). Aber so ist das eben manchmal. Wichtig war, dass das Team ab dem 3. Viertel den Schalter wieder umlegen konnte und somit auch am Ende ein Sieg zu verbuchen war.

Hier noch die Sicht unseres Coaches zu dem Spiel:

Wir haben in der ersten Halbzeit ein neues Offensivkonzept ausprobiert welches wir unter der Woche aufgrund der Verletzungen nicht im 5 gegen 5 trainieren konnten. 14 Ballverluste zur Halbzeit waren zu viel, um sich abzusetzen, aber wir haben vorher darüber gesprochen das es passieren kann. Grünberg hat 20 Punkte nach Ballverlusten gemacht und verdient geführt. Nach der Halbzeit haben wir unsere alte Offense gespielt. Es hat einige Zeit gedauert einen Rhythmus zu finden, aber insgesamt haben wir das Spiel in der zweiten Halbzeit kontrolliert. Die längere Pause wird uns guttun, damit die Verletzten Spielerinnen zurückkehren können.

Hier dann noch die Stats zu dem Spiel:

Adepoju (23 Punkte; 2 Rebounds; 3 Assists + 2 Steals); Hendershot (9 Punkte; 4 Rebounds + 1 Block); Kaprolat (5 Punkte; 3 Rebounds; 3 Assists + 1 Steal); Fuchs-Robetin (20 Punkte; 4 Rebounds; 5 Assists + 1 Block); Banozic (7 Punkte + 1 Rebound); Waller (12 Punkte; 3 Rebounds; 6 Assists + 3 Steals); Raschke; Vrabie; Zenk + Hamilton (6 Punkte; 5 Rebounds + 1 Assist).  

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