26. März 2019 | Allgemein

U14-1 bringt sich selbst um den ersten Sieg in der Regionalliga TOP Gruppe

U14-1 bringt sich selbst um den ersten Sieg in der Regionalliga TOP Gruppe

Capitol Bascats – Herner TC 49:64

Nach den Leistungssteigerungen in den vergangenen Spielen motivierte Trainerin Centa ihre Spielerinnen, selbstbewusst in die Partie gegen die Tabellennachbarin zu gehen. Die Umstände waren leider wieder einmal alles andere als optimal. Gerade einmal sieben Bascats standen auf dem Spielbogen, während vier Spielerinnen aus persönlichen Gründen oder krankheitsbedingt absagen mussten. Das war schon eine deutliche Schwächung. Allerdings saß auch bei Herne eine Leistungsträgerin verletzt auf der Bank und konnte nicht eingesetzt werden. Es galt also, die Herausforderung an zu nehmen.

Dies gelang im ersten Viertel auch gut. In einem ausgeglichenen Spiel stand es in der neunten Minute 9:9, bevor den Düsseldorferinnen ein kleiner Lauf gelang und das Viertel mit leichtem Vorsprung 16:11 für sich entschieden werden konnte. Zu Beginn des zweiten Viertels konnte dann auf 20:11 erhöht werden. Es lief gut für die Bascats Mädchen, die sich konzentriert und engagiert zeigten. Plötzlich kam ein Bruch ins Spiel, die Anfangsleistung konnte nicht aufrecht gehalten werden. So gelang zwischen der 13. und 18. Minute gerade einmal ein Feldkorb. Die Schwächephase nutzte Herne für sich, saugte sich zunächst auf 22:19 heran, ging in der Folge mit 28:22 in Führung. Düsseldorf hielt gegen, punktete jetzt wieder zum 28:26 aus Herner Sicht. Die 20. Minute gehörte dann aber den Gästen, die ihren Vorsprung mit neun Punkten innerhalb einer Minute noch auf den Halbzeitstand von 37:26 ausbauten. Das tat weh und stellte das bisherige Spiel ein wenig auf den Kopf.

Es folgte ein beidseitig schwaches drittes Viertel, in dem die Düsseldorferinnen nicht in der Lage waren, sich auf zu bäumen (zwischen der 22. und 27. erneut lediglich ein einziger Punkt) und die Hernerinnen zwar langsam den Vorsprung ausbauten, aber ebenfalls wenig spielerische Brillanz aufs Parkett brachten. Neben dem blassen Viertelergebnis von 8:15 aus Sicht der Düsseldorferinnen, rückte die strenge, bisweilen etwas sehr eng gefasste Linie der Referees immer stärker in den Vordergrund. Die Bascats nach dreißig Minuten zunehmend im Foultrouble. Herne davon zwar ebenfalls nicht verschont, aber eben mit mehr Spielerinnen auf der Bank. 34:52 der deutliche Rückstand der Düsseldorferinnen vor den letzten zehn Minuten.

Auch das letzte Viertel konnte nichts mehr rausreißen. Viel zu viele Chancen blieben über das gesamte Spiel betrachtet ungenutzt, kopflos bisweilen das Spiel der noch jungen Katzen. Die Referees zogen ihre Linie konsequent durch, was in der 40. Minute zu der kaum noch zu beobachtenden  Situation führte, das Düsseldorf das Spiel mit  vier Spielerinnen beenden musste. Trauriger Höhepunkt eines Spiels zum Vergessen.

„Völlig unnötig, völlig unnötig. Wir waren zwar nur zu Siebt, aber das war nicht der ausschlaggebende Punkt. Dieses Spiel haben wir gegen uns selber verloren, was sehr, sehr schade ist. Ich hätte es meinen Mädchen heute sehr gegönnt, zu gewinnen. Wir haben so viele Punkte liegen lassen, das war schon schlimm“, resümierte eine frustrierte und unglückliche Trainerin nach der schwachen Vorstellung ihrer Mädchen.

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