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Die „Wildcats“ leben – 45:84 gegen NB Oberhausen

 

Unsere U13, die „Wildcats“, haben ein positives Lebenszeichen von sich gegeben. Gegen den Tabellendritten, New Baskets Oberhausen, wurde zwar verloren, mit 45:84 konnte aber ein achtbares Ergebnis erzielt werden.

Vor dem Spiel gab es ein sehr erfreuliches Wiedersehen. Coach Roger Nagel konnte sein Gegenüber Helge Eggers begrüßen. Vor 30 Jahren hat Helge als Spieler bei Roger Nagel mit dem Basketballsport in Itzehoe (irgendwo in Schleswig-Holstein) begonnen und ist heute hauptberuflicher Basketballtrainer in Oberhausen.

Wer sich zu Spielbeginn die Mannschaften anschaute, der hat sicherlich ein mulmiges Gefühl bekommen, wenn er Unterstützer der Capitol Bascats war. Unsere Mädchen waren schon deutlich kleiner.

Aber es sollte sich schnell zeigen, dass wir einen guten weiteren Schritt nach vorne gemacht haben. Die „Wildcats“ waren extrem frech in ihren Aktionen und auch erfrischend schnell. Das erste Viertel endete 10:16 aus unserer Sicht. Coach Roger Nagel vermerkte in seiner Viertelzeit-Ansprache: „Wir haben in diesem Viertel schon häufiger auf den Korb geworfen als im gesamten Spiel gegen Sterkrade.“

Das zweite Viertel ging gar 15:17 aus, damit hatte man ein Halbzeitresultat von beachtlichen 25:33 erzielt. Das ist auf jeden Fall deutlich besser als es sich der Coach erträumt hatte.

Leider hatte man damit wohl auch den Coach auf der anderen Seite ziemlich geärgert. Im 3. Viertel spielte Coach Eggert mit seinem Team das, was eigentlich die „Handschrift“ von Roger Nagel ist, nämlich extrem erfolgreichen Fast Break Basketball. Da hat uns (mich) die Vergangenheit also heftig eingeholt. Das Viertel haben wir mit 10:30 aber richtig deutlich verloren.

Der letzte Spielabschnitt ging mit 10:21 ebenfalls verloren und hat damit den „Schnitt“ im Spiel richtig wiedergegeben. Mit 45:84 sind wir gut bedient und damit können wir auch gut leben.

Wir wollen als Resümee des Spiels die folgenden 3 Dinge herausstellen:

(1) Die Teilnahme am Herbstcamp hat uns weiter gebracht. Viele Mädchen haben ein deutlich vertieftes Verständnis von ihren Aufgaben und sie erfüllen sie auch. Damit hat sich unser Aktionstempo spürbar erhöht.

(2) Wir sind inzwischen technisch und individualtaktisch so weit, dass die Mädchen sich im Spiel Aktionen trauen, die sie sich vorher nicht einmal vorstellen konnten. Und das Verrückte ist, dass das manchmal auch noch zu Korberfolgen führt.

(3) Wir haben uns aus uns selbst heraus verstärkt. Mit Oliwia und Charlotte haben uns 2 Spielerinnen des Jahrgangs 2004 geholfen. Das ist in der Differenz etwa 30 Punkte wert gewesen. Darüber hinaus haben wir mit Laureen und Melisa zwei Neulinge „ins Wasser geworfen“. Mit dieser Maßnahme haben wir unseren Handlungsspielraum als Team wieder erweitert.

Nächste Woche sind wir in Neuss …

Roger Nagel

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