10. Mai 2022 | Damen 3

Punkteausbeute dieses Mal dreistellig?

Punkteausbeute dieses Mal dreistellig?

Nachdem das Hinspiel gegen die TG Neuss hochverdient mit 99:23 gewonnen werden konnte, die magische Punktausbeute von 100 aber knapp verpasst wurde, war es der erneute Versuch, dies  zumindest im Rückspiel zu schaffen.

Mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen und einer fast ungewöhnlich kleinen Aufstellung, mit lediglich einem Center, forcierten wir von Beginn an das Tempo und setzten die Gastgeber von sofort unter Druck.

Nach kurzem Rückstand erzielten Sabrina, Christin und Annika recht zügig Ihre ersten Punkte, brachten uns somit 6:2 und 14:4 in Führung, ehe auch Selina Ihre ersten Punkte erzielte. 

Mit Verlaub gesagt war das Spiel zu dem frühen Zeitpunkt natürlich schon gelaufen. Aber die TG machte es uns im Vergleich zum Hinspiel ein wenig schwerer, viele Würfe fanden das Ziel nicht und wir mussten immer wieder zweite oder dritte Wurfchancen zur Hilfe nehmen. Gerade hier hat uns Selina sehr viel Energie geben und zahlreiche offensiv Rebounds erarbeitet.

Ihr gelang es dann auch mit Ihrem vierten Punkt zum 26:4 das Viertel abzuschließen, in dem bis hierhin Annika mit starken 8 Punkten kaum zu stoppen war.

Das zweite Viertel lief ähnlich gut, auch wenn uns hier erneut die Wurfquote ein Dorn im Auge war und wir uns deutlich höher hätten absetzen müssen. Weiterhin war es für die TG aber fast unmöglich gegen uns zu Punkten. Unsere Verteidigung, mal über das gesamte Feld, mal zurückgezogen, war nicht nur abwechslungsreich, nein sie war auch bärenstark!

Starke 12 Steals erzielten wir bereits zur Halbzeit. Offensiv verteilte sich die Last nun zunehmend, während Sabrina starke 6 Punkte aus einer erstklassigen Verteidigung heraus erzielte. Aus der Distanz waren wir bis zu diesem Zeitpunkt aber noch völlig harmlos und so markierte zum Ende der ersten Halbzeit Steffi den bis dato einzigen Treffer jenseits der Dreipunktmarkierung zur verdienten 45:11 Halbzeitführung.

Auf dem Weg zur 100 noch ein wenig hintenan probierten wir es immer wieder mit wechselnden Verteidigungen, mal mehr und mal weniger mit Erfolg. Konnten wir im ersten Viertel noch 26 und im zweiten nur noch 19 Punkte erzielen, so gelangen uns im dritten zumindest 22. Zwar gelang uns durch Kathy der zweite Treffer aus der Ferne, die Wurfquote allerdings war unser großes Manko an dem Tag. Trotz diverser Steals und der deutlich größeren Anzahl an Wurfversuchen liefen wir den Punkten und der Zeit hinterher.

Man darf hierbei aber auch den Gegner nicht vergessen. Neuss machte es nämlich schon deutlich besser als noch im Hinspiel und schaffte es immer wieder die ein oder andere Lücke zu finden und diese vereinzelt mit Punkten zu bestrafen. Natürlich geschuldet durch unser großes Augenmerk auf die Offensive, gegen einen deutlich stärkeren Gegner müssen wir aber deutlich besser agieren. So gelangen der TG Neuss starke 9 Punkte im dritten Viertel zum 67:20.

Still und heimlich baute Christin ihr persönliches Punktekonto bis hierhin Punkt um Punkt auf starke 18 Punkte aus und legte auch im letzten Viertel nochmal einige nach.

Dennoch war die Hypothek von 33 Punkten natürlich eine große Herausforderung das gesteckte Ziel zu erreichen. Um dieses dann aber final zu erreichen hätte unsere Wurfquote einfach besser sein oder das Spiel mehr Minuten haben müssen. Ein sagenhaftes Viertel mit 31 Punkten haben letztlich nicht ganz gereicht die 100er Marke zu knacken. Da brauchen wir auch nicht die Nadel im Heuhaufen suchen, den vergebenen Freiwürfen hinterher zu jammern oder ähnliches.

Letztlich auch völlig egal. Ihr Coach Marco Wißfeld war nämlich erneut höchst zufrieden mit seinem Team, der Leistung und einem weiterem Sieg zu Platz 2 in der Liga.

Diesen gilt es nun in den letzten beiden Spielen gegen Kamp-Lintfort zu Hause und im Stadtderby gegen den ART auswärts zu verteidigen.

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