27. November 2020 | Allgemein

Ein packendes und unfassbar spannendes Pokalspiel ohne Happy End der Capitol Bascats gegen den Favoriten aus Marburg

Ein packendes und unfassbar spannendes Pokalspiel ohne Happy End der Capitol Bascats gegen den Favoriten aus Marburg

Eigentlich sollte das Pokalspiel bereits im Oktober stattfinden. Da das aus diversen Gründen leider nicht möglich war, wurde es im November nachgeholt. 

Alle Verantwortlichen bei den Bascats waren sehr gespannt auf die Mitteilung aus Marburg. Gegen 11 Uhr kam das medizinische Go vom Gegner. Es konnte also losgehen. 

Im Vorfeld musste allerdings eine wichtige Spielerin passen. Tatiana Tenorio musste mit einer Verletzung auf medizinischen Rat hin auf einen Einsatz verzichten, womit das Team den Verlust einer wichtigen Spielerin zu verzeichnen hatte. Aber da man in diesem Spiel eh nichts zu verlieren hatte, war das Team total fokussiert auf den Beginn um 20 Uhr.

Das Spiel war von Anfang an sehr umkämpft. Keine Mannschaft schaffte es im gesamten Spiel mit mehr als 9 Punkten zu führen. Und selbst wenn es einmal so einen Vorsprung gegeben hat (nach 17 Minuten 9 Punkte Vorsprung für Marburg), kam es zu einem Lauf des gegnerischen Teams. Die beiden Viertelergebnisse (20:19 für die Bascats + 18:14 für Marburg) zeigen auch, wie ausgeglichen das Spiel war. Zur Pause führte der Favorit aus der ersten Liga demnach standesgemäß mit 37:34.

Dabei war zu beobachten, dass die Spielerinnen aus Marburg sehr viele freie Würfe hatten. Ein 3 Punkte Wurf nach dem anderen fand leider immer wieder ihr Ziel. Das musste sich ändern, damit in der 2. Halbzeit das Spiel für den Underdog aus Düsseldorf noch zu einem Sieg gedreht werden konnte.

Und genauso kam es dann auch. Die Defense wurde immer aggressiver. Es gab so gut wie keine freien Würfe mehr für die Marburgerinnen, die sich jeden Punkt hart erarbeiten mussten. 

In den ersten 5 Minuten des 3. Viertels waren dann auch lediglich 3 Punkte gefallen: 2:1 für die Bascats. Erst danach fanden die Spielerinnen wieder den Zug zum Korb und somit ging das 3. Viertel mit 12:11 an die Bascats.

Es waren also nur noch 2 Punkte Rückstand. Alle im Team waren jetzt voll fokussiert und voller Hoffnung, das Spiel noch zu gewinnen. Und in Minute 32 war es dann auch soweit: Endlich führten die Bascats wieder mit 51:48. 

Jetzt zeigte sich aber, warum der Gegner seit 1992 ununterbrochen in der 1. Liga spielt. Mit Routine ging Marburg wieder in Führung. Aber die Bascats gaben nicht auf. Noch 1 Minute zu spielen und es stand 56:58 aus unserer Sicht. Die Bascats konnten dann den Ausgleich erzielen. Noch 28 Sekunden auf der Uhr. Angriff Marburg: durch gutes Defense Arbeit kam der Gegner zu keinem Abschluss. Leider reichte dann aber die Zeit nicht mehr, um noch zu einem Abschluss zu kommen. 

                                                           Verlängerung:

Das war schon eine großartige Leistung der Bascats bis hierher. Jetzt sollte das Ganze auch erfolgreich zu Ende gebracht werden. Leider setze sich in den ersten Aktionen der 5-minütigen Verlängerung das Team aus Marburg besser in Szene und so konnten sie sich einen Vorsprung erarbeiten, den dann die Cats nicht mehr aufholen konnten. Somit ging das Pokalspiel mit 71:64 an die Mannschaft aus Marburg.

Die Enttäuschung bei den Spielerinnen der Bascats war, verständlicherweise, sehr groß. Sie hatten ein großartiges Spiel abgeliefert und sind für ihre Mühen nicht mit einem Sieg belohnt worden. Aber man hat gesehen, dass sie gar nicht so weit weg gewesen sind von dem Gegner aus Liga 1. Wenn sie des Öfteren solche engen Spiele in der Zukunft haben sollten, werden die Erfahrungen von heute ihnen mit Sicherheit weiterhelfen.

                Hier noch die Meinung unseres Coaches Dhnesch Kubendrarajah zum Spiel:

Insgesamt können wir zufrieden sein. Wie schon vermutet werden wir immer besser solange wir regelmäßig spielen, um uns zusammen zu finden. Das Spiel mit dieser Art von Intensität hat die Herzen aller Spielerinnen höherschlagen lassen, weil sie sich genau nach diese Art von Kampf sehnen. Am Ende haben wir uns in eine Position gebracht das Spiel zu gewinnen. Leider haben wir in Laufe des Spiels einige einfache Korbleger verlegt und am Ende etwas Pech gehabt. In der Verlängerung haben wir einige überhastete Entscheidungen getroffen. Das Spiel hat uns gutgetan und jetzt müssen wir solche Leistungen von Spiel zu Spiel in der Liga aufs Parkett bringen, um unsere Spielphilosophie zu entwickeln.“

Es spielten bei den Bascats mit (in Klammern die erzielten Punkte):

Fuchs-Robetin (16); Waller (15); Hamilton + Hermann (jeweils 10); Hendershot (6); Adepoju (5); Banozic (2); Schmidt; Kaprolat; van Beers + Zenk.

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