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Das nächste enge Spiel gewonnen: Capitol Bascats bleiben mit dem Sieg in Braunschweig auf der Erfolgspur

Die Capitol Bascats aus Düsseldorf haben auch die Hürde in Braunschweig erfolgreich genommen. Mit einem am Ende vielleicht zu etwas hohen 55:45 Sieg bleiben die Cats an dem Platz an der Sonne und grüßen weiterhin von der Tabellenspitze.

Aber bis der Sieg in trockenen Tüchern war, war es ein unglaublich intensives und körperbetontes Spiel. Der Start ins 1. Viertel war bei den Bascats besser und schnell führte man mit 4 Punkten. Aber die LionPride konnte nach 5 Minuten das Spiel ausgeglichen gestalten (7:7). Ein kleiner Lauf am Ende des Viertels sicherte den Bascats dann einen kleinen Vorsprung, der sich mit einem 14:9 nach den ersten 10 Minuten auf der Anzeigetafel niederschlug.

Dafür waren dann die Gastgeberinnen im 2. Viertel das etwas bessere Team, was sich dann im Laufe auch auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Bei den Bascats wurde in dieser Zeit leider auch einige Fehlentscheidungen getroffen, was z. B. die Wurfauswahl anging. Das war allerdings auch auf eine gute Defensearbeit zurückzuführen. So mussten mehrfach Centerspielerinnen einen Wurf jenseits der 3 Punkte Linie nehmen, weil die Shoot-Clock runtergelaufen war. Somit ging dieses Viertel folgerichtig mit 15:10 an die LionPride, so dass die Partie mit 24:24 vollkommen ausgeglichen war.

Im 3. Viertel taten sich am Anfang beide Teams etwas schwer. Beide Defense-Reihen arbeiteten sehr gut und erst am Ende des Viertels konnten die Bascats sich dieses Viertel mit 13:12 sichern. Spielstand nach 30 gespielten Minuten somit 37:36 für das Team aus Düsseldorf.

Es blieb auch im letzten Viertel spannend. Braunschweig schaffte durch einen erfolgreichen 3 Punkte Wurf sogar die 41:39 Führung ca. 6 Minuten vor Schluss. Aber dann kamen die 2 vielleicht entscheidenden Szenen des Spiels. Nach dem 41:41 Ausgleich waren die Bascats wieder im Angriff und der Trainer aus Braunschweig hatte bereits eine Auszeit beantragt, als Anja Fuchs-Robetin ihren einzigen 3 Punkte Wurf des Spiels nahm und dann auch traf. Was vielleicht noch zu erwähnen war: Sie hatte seit dem 3. Viertel bereits 4 Fouls auf dem Bogen stehen, spielte aber weiter konsequent sowohl in der Defense als auch in der Ofense. Und direkt nach der Auszeit sprang Kita Waller in einen Querpass, holte sich den Ball und erzielte 2 leichte Punkte durch Fast-Break. Von den beiden Aktionen erholten sich die LionPride nicht mehr. Am Ende versuchten sie mit Foulspielen die Zeit zu stoppen, um nach den Freiwürfen wieder schnell an den Ball zu kommen. Das war allerdings nicht von Erfolg gekrönt, weil beide Spielerinnen zu diesem Zeitpunkt diese Freiwürfe sicher verwandelten. Und somit kam es zu einem Sieg mit 10 Punkten Unterschied, der sich ansonsten in keiner Phase des Spiels angedeutet hatte.

Wieder einmal haben die Capitol Bascats gezeigt, dass sie in einem engen Spiel die nötige Ruhe haben, um dann zum richtigen Zeitpunkt dem Spiel ihrem Stempel aufzudrücken. Bemerkenswert zu erwähnen ist, dass es keiner der Spielerinnen aus Braunschweig gelang, zweistellig zu punkten. Wieder einmal ein Verdienst der guten Defensearbeit des gesamten Teams. Bei den Bascats waren am Ende immerhin 3 Spielerinnen 2-stellig. 

                                So sah unser Coach Dhnesch Kubendrarajah das Spiel:

Braunschweig hat mit Intensität verteidigt und uns vor einige schwierige Aufgaben gestellt, weil wir in Situationen, wo wir schnell entscheiden mussten, zu langsam waren. Somit hatten wir in der Ofense oft das falsche Timing. In der zweiten Halbzeit haben wir es offensiv etwas besser gelöst, aber nicht zufriedenstellend. Am Ende haben wir gewonnen, weil wir über das Spiel minimal konstanter verteidigt und zum Ende hin wichtige Würfe getroffen haben. Wir haben bis zur Endrunde noch etwas Arbeit vor uns, damit das Team die Ausfälle von unseren schnellen Spielerinnen besser kompensieren kann.

                                                 Hier dann noch die Stats zum Spiel:

Adepoju (10 Punkte; 7 Rebounds + 3 Assists); Hendershot (4 Punkte; 8 Rebounds, 1 Assist + 1 Block); Kaprolat (3 Punkte; 2 Rebounds + 1 Assist); Fuchs-Robetin (16 Punkte; 5 Rebounds; 1 Steal + 1 Block); Banozic (4 Punkte; 1 Rebound + 2 Assists); van Beers (1 Rebound + 1 Assist); Waller (12 Punkte; 8 Rebounds; 2 Assists + 6 Steals); Raschke; Vrabie + Hamilton (6 Punkte; 4 Rebounds: 1 Steal + 2 Blocks). 

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