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Werden die Bascats ihrer Favoritenrolle gerecht?

Im vergangenem Auswärtsspiel gegen den TUS Hilden 2, das Schlusslicht der Liga, galt es das schwächere Spiele gegen den TV Grafenberg in der Woche zuvor zu korrigieren und ein besseres Spiel zu absolvieren.

Mit argen personellen Problemen sah sich Coach Marco Wißfeld gleich doppelt gezwungen auf Aushilfen aus den Jugendmannschaften Gebrauch zu machen, so dass Monia & Lea erstmalig für die Damen 3 zum Einsatz kamen.

Letztere begann auch direkt in der starting 5, welche durch Sophie, Lena, Cigdem & Annika unterstützt wurde.

Gelang es den Gästen aus Düsseldorf direkt nach Spielbeginn früh in Führung zu gehen, gelang es dem Underdog aus Hilden uns das Leben schwer zu machen. Mit wenig Einsatz, zu langsamer Verteidigung und viel zu geringer Aggressivität und einer wirklich schwachen Trefferquote, gepaart von einer abenteuerlich desaströsen Quote von der Freiwurflinie gelang es dem Underdog sogar nach den ersten 10 Minuten mit 10:8 in Führung zu liegen.

0/6 von der Freiwurflinie nach 10 Minuten, 0:14 nach 20 Minuten sprechen Bände und sind schlichtweg nicht zu erklären.

Auch im zweiten Viertel gelang meinem Team wenig bis gar nichts, es fehlte an Körperspannung, Körpersprache und Durchsetzungsvermögen in der Offensive, aber auch die Galligkeit, den Gegner mal mit einem Foul zu stoppen.

So beendeten wir die erste Halbzeit komplett ohne ein einziges Foul gegangen zu haben und das bei einem Rückstand von 18:14 zur Halbzeit.

Deshalb aber laut und unbequem zu werden? Das ist nicht die Art und Weise von Gästecoach Marco Wißfeld, vielmehr sprach er ruhig, besonnen und gezielt an, was geändert werden muss um das Ruder noch rumreißen zu können.

Besser verteidigen, härter arbeiten, vor allem aber, schneller zu arbeiten und wachsamer zu sein.

Wie ausgewechselt starteten seine Damen dann ins dritte Viertel mit einem 9:2 Lauf und wandelten den Rückstand in gerade mal 4 Minuten um in eine 23:20 Führung.

Es war nicht alles brillant, es klappte nicht alles, aber der Kopf war nun etwas gehoben, die Aggressivität war da und mit Laufe des dritten Viertels wurde man der im Vorfeld hoch gehandelten Favoritenrolle ein wenig gerechter.

So gelang es gerade Cigdem & Annika im dritten Viertel etwas aufzudrehen, ihnen gelangen alleine 17 von 19 erzielten Punkten. Annika war allerdings anzumerken das sie körperlich arg geschwächt ins Spiel gegangen ist, dennoch ist sie fortan mit ihrer Leistung und Erfahrung vorangegangen und nahm das gesamte Team in die Pflicht, diesen Sieg nach Hause zu bringen.

Das Team stand defensiv nun etwas besser und gemeinsam ließ man den Gastgeber lediglich 6 Punkte gewähren, das Momentum lag also wieder deutlich in unserer Hand, auch wenn es nach wie vor kein gutes Spiel unserer Bascats war (33:24).

Mit deutlich weniger Gegenwehr und mit mehr Rückenwind schwanden nun die letzten 10 Minuten des Spiels dahin, dass fortan Annika, Lena & Cigdem vom Coach geschont werden konnten und unsere Aushilfsspieler Lea & Monia zu weiteren Spielminuten kamen und so weitere Erfahrung sammeln konnten.

Lea war es dann auch als einzige gelungen, einen Freiwurf erfolgreich in den Korb zu werfen, bei insgesamt 17 Versuchen…

Im Schlussviertel kamen so Tascha & Sophie zu ihrem jeweils 6. Punkt im Spiel, ehe Cigdem doch nochmals das Parkett betrat um ihren 16. Punkt zu erzielen zum Endstand von 46:27.

Ein letztlich geplanter Sieg mit vielen Ecken und Kanten, der trotz der personellen Probleme so nicht hätte sein müssen. Eine extrem schwache erste Halbzeit, eine verbesserte zweite Halbzeit und eine durchweg unterirdische Freiwurfquote (1/17) die es schnell zu vergessen gilt um deutlich besser in die beiden letzten Saisonspiele gehen zu können und zu werden.

GOBASCATS!!!

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