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Bascats 3 starten den Rückrundenauftakt

Zum Rückrundenauftakt empfingen unsere Damen 3 der Capitol Bascats die Damen des Fast Break Leverkusen zum Verfolgerduell um Platz 2.

Mit leicht verändertem Personal aufgrund von Zu- und Abgängen sowie krankheitsbedingten Ausfällen startete Coach Marco Wißfeld mit Vaki, Cigdem, Maren, Lena und erstmalig mit Marina in das Verfolgerduell.

Trotz der kurzen Eingewöhnungszeit starteten die Gastgeber in gewohnter Manier schnell & zielstrebig und konnten gleich mit dem gewonnenem Sprungball die schnelle Führung erzielen, nach dem Marina den Sprungball gewann, dieser Ball auf Cigdem gepasst wurde und sie wiederum uneigennützig zu Maren passte um nach wenigen Sekunden in Führung zu gehen.

Die Führung glich Leverkusen postwendend aus da unsere Verteidigung scheinbar noch gar nicht auf dem Feld aktiv geworden ist.

Zwei weitere Angriffe später konnten Maren und Cigdem die Führung zwar erhöhen, doch es wurde bereits früh klar, dies würde kein einfaches Spiel werden.

Leverkusen top motiviert und mit toller Einstellung angereist machte uns von Beginn an das Leben schwer, ließ unsere Verteidigung Angriff für Angriff alt aussehen und schaffte es immer wieder unsere Angriffe mit eigenen Treffern zu beantworten.

Die Bascats, offensichtlich überrascht obgleich der Stärke der Gäste, waren sichtlich bemüht dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, doch mit Ablauf der Spieluhr geriet man tatsächlich zu großem Ärger ihres Coaches gar in Rückstand mit 16:14.

Wenig Zugriff in der Verteidigung, kaum Kommunikation und eine schwache Wurfausbeute hingegen ließen uns nicht unverdient mit einem Rückstand ins zweite Viertel starten.

Für gewöhnlich zeigen unsere Bascats eigentlich eine Reaktion auf bis dato mittelprächtige erste 10 Minuten in Form von Kampf, Leidenschaft, Aggressivität und Einstellung, doch dieses Mal war es nicht wie sonst gewöhnlich.

Völlig ohne Rhythmus, ohne Selbstvertrauen gepaart mit vielen schlechten Pässen und Turnover gestalteten sich die nächsten 10 Minuten.

In der Offensive schenkte man Angriff für Angriff entweder den Ball leichtfertig her, nahm sehr schlechte Würfe oder zog halbherzig und emotionslos zum Korb und machte den Gegner aus Leverkusen unnötig stark.

Leverkusen mit einer Klasse Wurfqoute und schönen Passstafetten machten es uns Angriff für Angriff schwer und so war es stand jetzt auch wenig verwunderlich einem Rückstand hinterher zu rennen, wobei rennen eigentlich kein Ausdruck für das gesehene im zweiten Viertel sein kann (20-29).

Auf die Defizite, auf die Einstellung und auf die Laufbereitschaft sowie die schwache Wurfqoute hingewiesen, war es nun das Ziel über Punkte am Brett oder durch Freiwürfe zurück ins Spiel zu kommen und sich ein wenig Selbstvertrauen zu erarbeiten. Zwar erarbeiteten wir uns die Möglichkeiten um Punkte an der Freiwurflinie zu erzielen, aber mit 9 Fehlversuchen bei 2 Treffern und ganz seltenen Fehlern der Gäste bzw. eigenen Ballgewinnen war an einer Verkürzung der Führung gar nicht zu denken, viel mehr gelang es den Gästen diese sogar kontinuierlich auszubauen.

Da half auch die Umstellung der Verteidigung nicht, da es nach wie vor an Kommunikation mangelte und die Zone zwischenzeitlich offen wie ein Scheunentor dar stand und den Leverkusenern diverse Male ermöglicht wurde einfach und unbedrängt zu punkten.

So kassierten die Bascats sage und schreibe 18 Punkte im dritten Viertel zum 27:47.

Das schlimmste allerdings daran war, dass die Gastgeber mit einer „normalen“ Tagesform selbst diesen Rückstand noch hätten einholen können. Doch leider hatten wir in diesem Spiel nicht unsere normale Form, nein, wir hatten gar keine Form.

Alles versuchte blieb entweder erfolglos oder schlecht ausgeführt und ein richtiges aufbäumen bzw. sich gegen die Niederlage stemmen blieb auch aus.

So war die Leistung im letzten Viertel zwar die Krönung, aber wenig verwunderlich und entsprechend enttäuschend zu gleich.

Mit der Hoffnung bei zunehmender Spieldauer auf die sonst so starken Fastbreaks bzw. körperlichen Vorteile bauen zu können sah ihr Coach sich in diesem Spiel eines besseren belehrt, denn diese Hoffnung blieb verwehrt und die Gäste aus Leverkusen spielten ihren Stiefel zielsicher und mit riesigem Selbstbewusstsein runter während wir einfach keine Mittel fanden den Ball im Korb zu versenken bzw. auch nur ansatzweise unsere sonst so starke Verteidigung aufs Parkett zu bringen.

Zum Ende eines Spiels von einer Mannschaft die stehend ko ist einen 12:0 Lauf zu kassieren war gerade zu typisch für dieses Spiel aber für Coach Marco Wißfeld einfach nicht hinnehmbar, zumal wir die letzten 8 Spielminuten ohne eigenen Treffer blieben.

Mit 32:61 fiel das Ergebnis entsprechend hoch und nicht nur in der Höhe überraschend aber zugleich auch verdient aus.

So gilt es dem Gegner zwar Respekt zu zollen aber auch wiederum eine Fehleranalyse zu vollziehen um eine so schwache Leistung nicht zu wiederholen.

Schon nächste Woche geht es erneut gegen einen Tabellennachbarn, dem TV Breyell, in diesem Auswärtsspiel haben die Bascats also schon die schnelle Möglichkeit auf Wiedergutmachung.

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