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Bascats fahren ihre Krallen aus!

Am vergangenem Wochenende empfingen die Damen 3 der Capitol Bascats die Damen des Leichlinger TV am fünften Spieltag zum Auftakt der Festspielwochen.

Gesundheitlich und terminlich etwas gebeutelt fanden die vergangenen Trainings selten bis gar nicht in voller Besetzung statt, dies zog sich auch bis hin zu diesem Heimspiel, in dem der langzeitverletzte Kapitän Susi, die erkrankte Ailin und die beruflich verhinderte Ramona dem Team fehlten. Dennoch bot Coach Marco Wißfeld eine gut befüllte Bank und ein starkes Team auf, welches den nächsten Sieg einfahren wollte.

Mit genau dieser Einstellung, das Spiel gewinnen zu wollen, traten die Bascats von Beginn an auf das Gaspedal und erwischten einen perfekten Start mit einem 9:0 Lauf, in dem es bereits 3 verschiedenen Spielerrinnen gelang zu punkten. Dieser Lauf endete erst in Spielminute 6, ehe die Gäste aus Leichlingen zum 2:9 verkürzten.

Die geringe Punktausbeute der Gäste lag an der erneut hervorragend funktionierenden Verteidigung der Bascats, die es immer wieder schaffte zahlreiche Steals einzufahren, Bälle zu blocken, Räume zu verteidigen und ihren Gegner zu zahlreichen Fehlern zu zwingen. Obgleich der schon frühen Überlegenheit versäumte man schon früher im Spiel das Punktekonto nach oben zu schrauben, auch aufgrund dessen, dass man bereits 5 Punkte an der Freiwurflinie liegen ließ.

So führten die Bascats „nur“ mit 14:6 nach dem ersten Viertel in Spiel Nummer 1 der Festspielwochen, doch es sollte eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, die Überlegenheit noch mehr auszuspielen und höher in Führung gehen zu können.

Mit einem erneuten 9:0 Lauf diesmal zu Beginn des zweiten Viertels mit unterschiedlichen Akteuren trug sich nun auch erstmals die unter der Woche erkrankte Annika mit 2 erfolgreichen Dreipunktwürfen in die Punkteliste ein, neben ihr war auch Tifanie bereits im ersten Viertel aus der Distanz erfolgreich (24:8 14. Minute).

Nach erneut liegen gelassenen Punkten an der Freiwurflinie und einer abermals starken Verteidigung gelang es den Bascats trotzdem die Führung weiter auszubauen. Am Spiel teilnehmen durfte überraschenderweise auch Tascha, obwohl sie zwar die letzten 3 Trainings beruflich verpasste, schaffte sie es als Ersatz des eigentlichen Kapitäns Susi in den Kader und zahlte das in sie gesetzte Vertrauen dankbar mit guter Leistung und insgesamt 8 erzielten Punkten zurück.

Den Schlusspunkt des zweiten Viertels setzte via Fastbreak Korbleger dann unsere Nummer 5 Cigdem, die sich viele Punkte selbst erarbeitete, indem sie viele Pässe früh antizipiert hat und so freie Bahn hatte die Fastbreaks abzuschließen (37:16 Halbzeitführung).

Mit breiter Brust und enorm viel Selbstvertrauen starteten die Gastgeber mit der starting 5 bestehend aus Sophie, Cigdem, Tifanie, Lena & Isa in das dritte Viertel und legten erneut einen Knallstart mit einem 11:2 Lauf auf´s Parkett, wo eben besagte Cigdem alleine 6 Punkte von erzielte. Eine enorm starke Verteidigung gegen den Ball ermöglichte es dem Gastgeber immer wieder auf der Weakside Bälle zu klauen um daraus einfache Punkte zu erzielen.

Ohne Ausnahme funktionierte diese extrem laufintensive aber effektive Art zu verteidigen, den Gegner unter Druck zu setzen um Fehler der Gäste zu provozieren um diese dann auch gewinnbringend zu nutzen! Ausnahmslos wurde diese im Spiel dermaßen zufriedenstellend praktiziert und umgesetzt, dass sogar dreifach Wechsel oder Positionsumstellungen im Spiel keinen Bruch ergaben.

So ersetzte phasenweise Tifanie, als eigentliche Flügel Spielerin eingesetzt, Lena auf der Center Position, als vorweggreifende  Maßnahme für das nächste Spiel der Festspielwochen gegen Grafenberg, denn dieses wird Lena verpassen und auf der Center Position ist der Kader aktuell nicht ganz so breit aufgestellt. Zumindest für dieses Spiel stellte Coach Marco Wißfeld eine Eignung für Sie auf dieser Position fest und wird es für das kommende Spiel in Betracht ziehen, Tifanie dort erneut aufzustellen. Mit ihrem Zug zum Korb aber auch ihren sehr guten Wurf aus der Distanz ist sie ebenso eine Allzweckwaffe wie Annika.

Zu der gut funktionierenden Verteidigung bzw. daraus resultierend ist dann die mit viel Tempo besetzte Offensivqualität der Bascats, die nun zahlreiche Fastbreaks laufen konnten. So waren es immer wieder unsere „kleinen“ Spieler wie Sophie, Vaki, Cigdem, Tascha und Mai, die einerseits eine sehr gute Verteidigung an den Tag legten und somit von den Fastbreaks selbst profitieren konnten, so wie unsere Spieler auf den tiefen Positionen Lena, Maren, Tifanie und Annika von der guten Reboundarbeit profitierten indem sie wiederum zahlreiche Fastbreaks der kleineren Spieler überhaupt erst einleiteten.

Die Krönung des Spiels allerdings war das gesamte letzte Viertel in welchem die Bascats ihre Krallen ausfuhren! Uneinholbar vorne und dieses Spiel längst als perfekten Sieg eingestuft gab das gesamte Team nochmal Vollgas und überrannten die Gäste aus Leichlingen nun vollkommen.

Eiskalt und effektiv sowie kaltschnäuzig und abgezockt spielten die Damen um Head Coach Marco Wißfeld das letzte Viertel wie in einem Rausch.

Mit einem zwischenzeitlichem Lauf von sagenhaften 18 Punkten in Folge erhöhten die „Badcats“ die ohnehin schon in der Höhe verdienten Führung auf 80:31!

Zahlreiche Steals/ Turnover mündeten in eins-gegen-null-Situationen welche von unseren eben genannten kleineren oder tief spielenden Damen verwertet wurden.

Es waren aber nicht nur Fastbreaks, nein, es waren auch tolle Spielzüge, Systeme oder geduldige Passstafetten die zu vielen Punkten führten. Fand der Ball nicht auf erstem Wege ins Ziel, so vollendete dann immer und immer wieder unsere „längste“, Isa, die Rebounds und kam so auf letztlich bockstarke 14 Punkte.

So bauten überwiegend im Wechsel Vaki und Sophie das Spiel der Gastgeber kontrolliert und  zielgerichtet auf, mal mit dem nötigem Tempo, mal in aller Ruhe, aber durchweg so wie es sich ihr Trainer vorstellt. Gerade letztgenannte Sophie nutzte den krankheitsbedingten Ausfall von Vaki unter der Woche für zwei sehr gute Trainings und erarbeitete sich somit einige Minuten mehr als ihre „Konkurrentin“. Leider so ehrlich muss man sagen, endete Sophies Spiel knapp 6 Minuten vor dem Ende mit ihrem fünften persönlichen Foul.

Die Stärke des Teams wiederum ist es dann eine ebenso gut spielende Vaki bringen zu können.

Kläglich überfordert fast schon wehrlos ließen die Gäste das letzte Viertel nun über sich ergehen ehe Lena mit ihrem neunten Punkt das Spiel zum auch in der Höhe völlig verdienten 82:33 beendete.

Ein weiterer Sieg für die Bascats, zwei weitere Punkte in der Tabelle, doch die Zeit zum ausruhen oder nachlassen ist derzeit nicht gegeben, es gilt die Konzentration und die Leistungsfähigkeit aufrecht zu halten und auch die letzten beiden Spiele des Jahres erfolgreich zu gestalten!

 

Let’s go Bascats!

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