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Unsere „Kätzchen“ starten in die Saison

 

Am Samstag, dem 29.10.2016, um 12.00 Uhr war es endlich soweit. Der Startschuss für die Jugendregionalliga in der U11 ist gefallen – und wir sind mit einem Team dabei.

Nur wegen der extrem anfängerfreundlichen Terminplanung des WBV können wir überhaupt teilnehmen. Der Jugendausschuss hat nämlich vorgesehen, dass die jüngsten Spielerinnen erst nach den Herbstferien den Spielbetrieb aufnehmen. Damit hatten wir also seit Mai Zeit, uns aufzustellen – und diese Zeit haben wir auch gebraucht. Bei der Meldung, die bereits im April erfolgen musste, haben wir nämlich gepokert. Wir hatten zu dem Zeitpunkt kein einziges U11-Mädchen in unserem Verein. Von der Konzeption her war es dem Vereinsvorstand aber klar, dass ein gesunder Verein natürlich eine U11 haben muss. Also hieß die Aufgabe für Coach Roger Nagel: Finde genügend Mädchen aus den Jahrgängen 2006 und jünger und bereite sie so vor, dass am 29.10.2016 um 12.00 Uhr eine Mannschaft auf dem Feld steht. Mit allerlei Werbemaßnahmen, also Flyern, Mundpropaganda, elterlicher Mithilfe an Schulen, Schul-AGs, Kids in Action, und, und, und, … haben wir versucht, auf uns aufmerksam zu machen. Nur langsam haben wir dabei Fahrt aufgenommen.

Marta (2007), Berra (2007) und Tara (2006) waren bereits vor den Sommerferien verlässlich beim Training und bilden damit die Keimzelle des Teams. Nun sind 3 Mädchen aber keine Mannschaft und können alleine auch nicht trainieren. Also haben wir sie bei der U13 mitmachen lassen. Ein Spagat, denn damit bremst man die U13 Mädchen und überfordert eventuell die Anfängerinnen. Egal !!!

Mit einer dazu parallel eingerichteten Ballspielgruppe der Mädchen aus den Jahrgängen 2008 und jünger haben wir dann Frida (2009), Nele (2008) und Enna (2009) dazu gewonnen. Damit hatten wir also schon einmal 6 Mädchen, für die wir Spielerpässe beantragt haben. Die Zuversicht stieg, denn die Familie Müllenberg hat für uns in Bilk geworben und wir konnten dort erfreulicherweise auch Trainingsmöglichkeiten anbieten. Durch Familie Puhl haben wir dann in Grafenberg/Düsseltal weiteren Support erhalten.

Es war einfach Glück, dass dann die Familie Brendel den Weg in unser Training gefunden hat. Mit Antonia (2008) und Luisa (2010) wurde die Sache dann schon stabiler. Dilara (2009) ist inzwischen regelmäßig dabei und auch schon Vereinsmitglied, Eva (2006) und Selma (2006) schnuppern noch und könnten uns relativ schnell weiter verstärken. Und dann haben wir auch noch Lotta (2008), Ava (2008) und Leni (2010), die wir hoffentlich schnell davon überzeugen können, dass Basketball ein toller Sport ist, den Mädchen am besten bei uns ausüben sollten. Zurück zur Familie Brendel: Eine waschechte Basketball-Familie hat natürlich weitreichende Kontakte. Wenn die für uns eingesetzt werden, dann kann das nur mit Erfolg enden. Schauen wir also mal …

Jetzt aber zu unserer Premiere.

Unsere Gegnerinnen vom Barmer TV waren schon größer und stabiler, damit sportlich also deutlich weiter als wir es sein können. Dennoch haben wir mitspielen können. Die Viertelergebnisse von 5:15, 3:12, 2:17 und 3:13 waren zwar deutlich, hatten aber auch für uns genügend Momente zum Jubeln. Unsere 13 Punkte haben sich 4 der 7 mitspielenden Mädchen geteilt. Das ist doch schon einmal schön.

Die ersten „Kätzchen“ unserer Vereinsgeschichte heißen: Luisa, Frida, Enna, Nele, Marta, Berra und Tara. Der ersten Korb für die Bascats hat dabei Tara erzielt. Das schreiben wir in unser Geschichtsbuch!

Liebe Eltern, liebe Spielerinnen, ich bin sehr dankbar für Euren Einsatz und freue mich auf die nächsten Wochen mit Euch.

Liebe Ula, vielen Dank für Deine verlässliche Unterstützung.

Roger Nagel

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